California Roll
Die California Roll ist ein Uramaki – der Reis liegt außen, das Nori innen. Genau deshalb gilt sie als Einsteiger-Sushi, und genau deshalb ist die Matte hier in Folie gewickelt. Gewälzt wird in einer Mischung aus geröstetem Sesam und Norikatsuo Furikake.
Eine wirklich reife Avocado verwenden. Ist sie zu fest, lässt sie sich nicht schneiden und drückt beim Rollen Löcher in den Reis. Ist sie zu weich, verschwindet sie im Kewpie. Sie sollte auf Fingerdruck leicht nachgeben und beim Schneiden ihre Kante halten.
Wenn es wie im Original schmecken soll sind sie unverzichtbar.
Die California Roll wird schief oder klebt an der Matte?
Beim Uramaki liegt der Reis außen – das ändert drei Dinge.
Der Reis klebt in der Matte fest
Beim Uramaki liegt der Reis außen und drückt sich in jede Ritze des Bambus.
Die Rolle wird schief
Zerdrückte Körner werden zu Kleister, dickere Stellen kippen die Rolle.
Die Rolle geht beim Schneiden auf
Es gibt keinen freien Nori-Rand, der sie verschließt – sie hält allein durch Druck.
Beschreibung
Sesam und Furikake in einem kleinen Schälchen mischen. Eine flache Schale mit Wasser und einem Schuss Reisessig bereitstellen, das ist dein Tezu zum Anfeuchten der Finger.
Sushimatte komplett in Frischhaltefolie einschlagen – Vorder- und Rückseite, die Seiten offen lassen, damit keine Luft eingeschlossen wird. Das ist der entscheidende Schritt: Bei Uramaki liegt der Reis außen und klebt sonst in jeder Ritze der Matte fest. Die Matte bündig an die vordere Tischkante legen, du brauchst den Platz nach vorn.
Ein Nori-Blatt mit der rauen Seite nach oben an die untere Kante der Matte legen, die lange Kante zu dir.
110 g Reis als lockeren Ballen in die Mitte setzen und mit angefeuchteten Fingerspitzen nach außen schieben, bis an alle Ränder. Kein Rand bleibt frei, sonst schaut später außen ein Nori-Streifen heraus. Dabei sehr sanft arbeiten – du schiebst den Reis, du drückst ihn nicht. Zerdrückte Körner werden zu Kleister, und eine dickere Stelle macht die Rolle schief.
Reis großzügig mit der Sesam-Furikake-Mischung bestreuen. Das passiert jetzt – nach dem Umdrehen kommst du an diese Seite nicht mehr heran.
Umdrehen: Beide Hände flach an die linke und rechte Kante des Blattes legen und es in einer Bewegung wenden. Jetzt liegt der Reis unten auf der Folie, das Nori zeigt nach oben. Das Blatt so schieben, dass seine untere Kante bündig mit der Mattenkante liegt. Fallen ein paar Körner ab, drückst du sie einfach zurück.
Etwa 1,5 cm von der unteren Kante entfernt eine dünne Linie Kewpie ziehen, darauf 2 Surimi-Sticks, Avocado- und Gurkenstreifen nebeneinander legen – nicht stapeln. Lieber zu wenig als zu viel: Es gibt hier keinen Nori-Rand, der die Rolle verschließt, sie hält allein durch Druck.
Rollen: Daumen und Zeigefinger beider Hände fassen die untere Mattenkante, Mittel- und Ringfinger halten die Füllung fest. Die Mattenkante anheben und in einer durchgehenden Bewegung nach vorn führen, bis der Reis an der unteren Kante auf das Nori nahe der oberen Kante trifft. Kurz und gleichmäßig durch die Matte zudrücken – das gibt der Rolle ihren runden Kern.
Weiterrollen mit der Gegenbewegung: Mit einer Hand drückst du die Rolle durch die Matte, mit der anderen ziehst du das obere Mattenende von ihr weg. So weicht die Matte vor der Rolle zurück, statt mit eingerollt zu werden. Zum Schluss die Matte über die Rolle legen und einmal rundum sanft in Form drücken. Nicht quetschen.
2 Minuten ruhen lassen, abgedeckt mit einem feuchten Tuch. Dann das Messer mit dem feuchten Tuch abwischen – nur leicht feucht, zu viel Wasser wäscht Sesam und Furikake vom Reis. Die Rolle halbieren, beide Hälften nebeneinander legen und jede vierteln. Macht 8 Stücke. Die Schnittbewegung ist ansetzen und ziehen, nicht drücken, und die Klinge wird nach jedem zweiten Schnitt abgewischt.
Häufige Fragen
Was ist eine California Roll? +
Ein Uramaki – eine Sushi-Rolle, bei der der Reis außen und das Nori innen liegt. Klassisch gefüllt mit Surimi, Avocado und Gurke, außen gewälzt in Sesam oder Fischrogen. Weil kein Nori sichtbar ist, gilt sie als Einsteiger-Sushi.
Warum muss die Sushimatte in Frischhaltefolie? +
Weil beim Uramaki der Reis außen liegt und sich sonst in jede Ritze des Bambus drückt. Wickle die Matte vorn und hinten ein und lass die Seiten offen, damit keine Luft eingeschlossen wird.
Wie reif muss die Avocado sein? +
Sie sollte auf Fingerdruck leicht nachgeben und beim Schneiden ihre Kante halten. Zu fest lässt sie sich nicht schneiden und drückt beim Rollen Löcher in den Reis, zu weich verschwindet sie im Kewpie.
Wie schneide ich Sushi, ohne es zu zerdrücken? +
Messer leicht anfeuchten – nur leicht, sonst wäschst du Sesam und Furikake vom Reis. Dann ansetzen und ziehen statt drücken oder sägen, und die Klinge nach jedem zweiten Schnitt abwischen.
Simi & Stefan





