Original grünes Thai-Curry mit Hähnchen
Dieses grüne Thai-Curry mit Hähnchen gelingt aromatisch, cremig und authentisch. Mit grüner Currypaste, Kokosmilch und den richtigen Thai-Zutaten schmeckt es wie ein klassisches Thai-Curry.
Grünes Thai-Curry schmeckt nur dann wirklich rund, wenn Schärfe, Kokosmilch und Würze sauber ausbalanciert sind.
Genau daran scheitert es zu Hause oft.
Dieses Rezept zeigt dir, worauf es bei einem originalen grünen Thai-Curry mit Hähnchen wirklich ankommt.
Zutaten und Zubereitung findest du direkt weiter unten im Rezept.
Warum grünes Thai-Curry oft nicht gelingt
1. Die Currypaste wird nur eingerührt
Dann bleibt das Aroma oft flach und wenig intensiv, weil sich die typischen Kräuter- und Chilinoten nicht richtig entfalten.
→ Besser: Die grüne Currypaste zuerst in erhitzter Kokosmilch oder wenig Öl kurz anrösten, damit das Curry mehr Tiefe und ein deutlich runderes Aroma bekommt.
2. Die Kokosmilch wird zu früh komplett zugegeben
Dadurch schmeckt das Curry schnell zu mild, süßlich und weniger konzentriert.
→ Besser: Zuerst einen Teil der Kokosmilch erhitzen und leicht einkochen lassen, dann die Currypaste einrühren und den Rest später zugeben. So bleibt die Sauce aromatischer und wirkt nicht flach.
3. Die Würzung ist nicht ausbalanciert
Viele grüne Thai-Currys sind zwar scharf, wirken aber trotzdem unfertig, weil salzige Tiefe und ein kleiner Ausgleich fehlen.
→ Besser: Mit Fischsauce, etwas Palmzucker und frischen Kräutern sauber abschmecken, damit Schärfe, Cremigkeit und Frische zusammenpassen.
4. Das Gemüse gart zu lange
Dann verliert es Biss und das Curry wirkt weich statt frisch und lebendig.
→ Besser: Festeres Gemüse zuerst garen und zartere Zutaten erst später zugeben, damit Struktur und Farbe erhalten bleiben.
5. Frische Kräuter fehlen am Ende
Ohne Thai-Basilikum, Kaffirlimettenblätter oder frische Chili fehlt oft genau der Duft, der ein grünes Thai-Curry authentisch macht.
→ Besser: Die frischen Aromen erst zum Schluss ergänzen, damit das Curry sein typisches Finish bekommt.
Der wichtigste Schritt ist das Anrösten der grünen Currypaste. Dafür zuerst den cremigen Teil der Kokosmilch in die Pfanne oder den Wok geben und leicht einkochen lassen. Erst dann kommt die Currypaste dazu. So entwickelt das Curry mehr Tiefe und schmeckt weniger roh. Danach kommt das Hähnchen hinein, damit es die Würze direkt aufnehmen kann. Erst im nächsten Schritt wird mit mehr Kokosmilch aufgegossen. So bleibt das Aroma konzentriert und das Curry wird nicht flach.
Beschreibung
- Thai-Auberginen waschen, die Stiele abschneiden, vierteln und sofort in kaltes Wasser legen, damit sie sich nicht verfärben. Erbsenauberginen waschen, entstielen und mit in das kalte Wasser legen.
Die rote Chili waschen, entkernen und schräg in Ringe schneiden. Kaffirlimettenblätter mit einem feuchten Tuch säubern und alles zu den Auberginen ins Wasser geben.
- Das Thai-Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Die Hähnchenschenkel in mundgerechte Stücke schneiden.
- 2–3 EL von der Kokosmilch in einen Wok oder eine Pfanne geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Die grüne Thai Currypaste unter ständigem Rühren hinzugeben und braten, bis sie beginnt sehr aromatisch zu duften. Das dauert 3–4 Minuten.
- Die Paste an den Rand schieben, die Hähnchenstücke hineingeben und rundum leicht anbraten. Hühnerbrühe, Kokosblütenzucker und Fischsauce dazugeben.
- Das gewässerte Gemüse in ein Sieb abgießen, abtropfen, zum Curry geben und 2–3 Minuten köcheln lassen – die Thai-Auberginen sollten auf jeden Fall noch bissfest sein.
- Die restliche Kokosmilch zugießen, aber nicht mehr aufkochen, sonst gerinnt sie. Dann das Curry mit Kokosblütenzucker, Fischsauce und Salz abschmecken und eventuell noch etwas grüne Currypaste hinzufügen.
- Das Curry in vier Schalen füllen und das Thai-Basilikum darüberstreuen.
Serviertipp
Dazu am besten gegarten Jasminreis servieren. Du kannst zum Curry auch Roti, ein indisches Brot, reichen, so isst man das grüne Curry im äußersten Süden Thailands.
Tipps & Tricks
Mit unseren Thai Curry Premium Pasten gelingt dir dieses authentische Gericht im Handumdrehen. Und falls du sie selber machen möchtest haben wir für dich natürlich auch ein Originalrezept aus Thailand.
Einige Zutaten für ein authentisches grünes Thai Curry sind bei uns nicht so leicht zu finden. Doch keine Sorge – wir haben passende Alternativen für dich, die du ganz einfach im Supermarkt bekommst:
Die kleinen Thai-Auberginen kannst du wunderbar durch eine Kombination aus kleinen, festen Zucchini und grünen Paprikaschoten ersetzen. Schneide beides in mundgerechte Stücke und gib sie erst am Ende der Garzeit ins Curry, damit sie schön bissfest bleiben.
Die winzigen, etwas bitteren Erbsenauberginen kannst du durch TK-Erbsen ersetzen. Auch die - noch gefroren - erst am Ende der Garzeit hinzugeben.
Bleiben noch die Kaffirlimettenblätter. Stattdessen mit einem Sparschäler von einer Biolimette 2 daumengroße Schnitze von der Schale abnehmen und hinzugeben. Sie sorgen für zitronige Frische im Curry.
Und hier weitere Rezepte mit grüner Thai Curry Paste:
Simi & Stefan