Pad Thai Rezept – Original Thai Streetfood
Pad Thai ist das wohl bekannteste Thai Streetfood – gebratene Reisnudeln mit der perfekten Balance aus süß, sauer und salzig. Das Original stammt aus Thailand und kombiniert Reisbandnudeln mit Tamarinde, Fischsauce, Ei, Sprossen und – je nach Variante – Garnelen, Hähnchen oder Tofu. Entscheidend ist die Sauce: Sie sorgt für die typische Würze und die leichte Karamellisierung im Wok. In Thailand wird Pad Thai traditionell mit Löffel und Gabel gegessen. Hier zeigen wir dir, wie du ein authentisches Pad Thai Rezept einfach und originalgetreu zubereitest.
Reisnudeln nur einweichen, nicht kochen – sonst werden sie matschig. Sauce vorab mischen, im Wok bleibt keine Zeit. Hohe Hitze & kleine Portionen – Pad Thai muss kurz und kräftig gebraten werden. Sprossen erst am Ende unterheben, damit sie knackig bleiben.
Wenn es wie im Original schmecken soll sind sie unverzichtbar.
Pad Thai zuhause – und es schmeckt trotzdem nicht wie beim Thai?
Drei Zutaten machen den Unterschied. Hier ist warum.
Die Sauce schmeckt flach
Ohne echte Tamarinde fehlt die fruchtige Süße-Säure, die das Gericht erst rund macht.
Kein richtiges Umami
Fischsauce lässt sich nicht ersetzen. Ohne sie bleibt der Geschmack eindimensional.
Nudeln werden matschig
Normale Pasta zerfällt im Wok. Nur die richtige Reis-Bandnudel hält die Hitze durch.
Beschreibung
Vorbereitung
Die Reis-Bandnudeln in lauwarmem Wasser 15-20 Minuten einweichen.
- Inzwischen Schalotten schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Die Frühlingszwiebel waschen, putzen, die grünen Teile in 3 cm lange Stücke schneiden und längs halbieren, den weißen Teil fein hacken. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
- Den Tofu in 5 mm kleine Würfel schneiden. Die Eier in einer Schale verquirlen. Mungbohnensprossen waschen und abtropfen lassen. Erdnüsse grob hacken und die Limette in Achtel schneiden.
- Die Nudeln abgießen und abtropfen lassen.
Für die Sauce Kokosblütenzucker, Tamarindenpaste, Fischsauce und Rote-Chiliflocken zusammen mit 200 ml Wasser in einer Schale verrühren.
Zubereiten im Wok
- Eine Pfanne (am besten eine Antihaftpfanne mit niedrigem Rand, 28 cm Ø) auf mittlerer Stufe erhitzen und 2 EL Öl zugießen. Schalotten und das Weiße der Frühlingszwiebel darin andünsten und nach 30 Sekunden den Knoblauch hinzufügen. Darauf achten, dass nichts braun wird. Den Tofu dazugeben und unter Rühren mit einem Holzspatel weitere 30 Sekunden braten. Die Nudeln hineingeben und alles gut vermengen. Zwei Drittel der Saucenmischung bzw. 4 EL der Pad Thai Sauce - Premium angießen und wieder gut vermischen.
Die Nudeln sollten jetzt weich werden, aber nicht matschig (sie dürfen aber auch nicht mehr zäh sein). Nach Bedarf die restliche Sauce hinzugeben.
- Mit dem Holzspatel die Nudelmasse auf die eine Hälfte der Pfanne schieben. Auf die freie Fläche einen Spritzer Öl geben und die Garnelen darin von beiden Seiten 30 Sekunden anbraten. Zu den Nudeln schieben.
- Wieder einen Spritzer Öl auf die freie Fläche geben, das verquirlte Ei hineingießen, kurz stocken lassen und mit dem Spatel zerteilen (es sollte mehr einem Rührei als einem Omelett ähneln). Sobald es fest geworden ist, mit der Nudelmischung vermengen.
- Dann Mungbohnensprossen, Erdnüsse und das Grüne der Frühlingszwiebel hinzufügen, gut vermischen und so lange weiterbraten, bis die Frühlingszwiebel etwas weich geworden ist.
Servieren
- Auf vier Teller verteilen und eventuell noch mit etwas Chiliflocken nachwürzen. Mit Limettenstücken zum Beträufeln servieren.
Tipps & Technik für perfektes Pad Thai
1. Reisnudeln richtig vorbereiten
Reisbandnudeln 15-20 Minuten in warmem Wasser einweichen. Nicht kochen! Sie garen im Wok fertig und behalten so ihre elastische Textur.
2. Sauce vor dem Braten mischen
Die Zutaten für die Sauce komplett verrühren. Im Wok bleibt keine Zeit zum Abmessen – die Sauce muss sofort einsatzbereit sein.
3. Hohe Hitze, kurze Garzeit
Pad Thai wird bei hoher Hitze in kleinen Portionen gebraten. Zu viel Inhalt im Wok senkt die Temperatur – die Nudeln dämpfen statt zu braten.
4. Reihenfolge beachten
Zuerst Protein, dann Ei, dann Nudeln und Sauce. Sprossen und Frühlingszwiebeln erst am Ende unterheben – sie sollen knackig bleiben.
5. Geschmack final ausbalancieren
Zum Schluss mit Limettensaft und ggf. etwas Fischsauce abschmecken. Pad Thai lebt von der Balance, nicht von Schärfe.
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Simi & Stefan





