Nudelsuppe aus Myanmar - Mohinga
Mohinga đ ist mehr als nur Nudelsuppe â es ist das Nationalgericht Myanmars đČđČ. Ob zum FrĂŒhstĂŒck, als Snack oder abends â Mohinga geht immer. Die krĂ€ftige BrĂŒhe mit Fisch, Reisnudeln und KrĂ€utern wĂ€rmt Körper und Seele. Statt dem traditionellen Bananenstamm kannst du Fenchel verwenden â und Kichererbsencracker sorgen fĂŒr den Crunch!
Wir waren morgens um 7 in Yangon an einem StraĂenstand â und da war sie: Mohinga, dampfend, wĂŒrzig, perfekt. Unser Tipp: Schneide Fenchel in dicke Scheiben, dĂ€mpfe ihn kurz vor â so kommt er dem Bananenstamm richtig nah. Und: Cracker nicht vergessen â die machenâs erst komplett!
Beschreibung
Verhindert Standby
- Die getrocknete Chilis 20 Minuten in heiĂem Wasser einweichen.
Den ganzen Fisch oder das Fischfilet in eine Pfanne mit hohem Rand oder einen BrĂ€ter legen und mit kaltem Wasser knapp bedecken (Bei Verwendung eines ganzen Fischs bekommt die BrĂŒhe noch zusĂ€tzlich Aroma durch die GrĂ€ten bzw. den Kopf).
Von einem StĂ€ngel Zitronengras das untere Ende kappen, das obere trockene Ende abschneiden. Mit dem RĂŒcken eines schweren Messers flachklopfen.
Eine Knoblauchzehe schÀlen und ebenfalls flachklopfen. Beides zum Fisch geben.
Die Pfanne auf den Herd setzen und alles zum Kochen bringen, dabei immer wieder den aufsteigenden Schaum mit einem Sieblöffel abschöpfen. Sofort nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren, einen Deckel auflegen und 15 Minuten auf kleinster Hitze simmern lassen.
- Das restliche Zitronengras am unteren Ende kappen und am oberen ein Drittel abschneiden. Das Ă€uĂere Blatt entfernen. Den StĂ€ngel lĂ€ngs vierteln und anschlieĂend quer fein hacken.
Die eingeweichten Chilis abtropfen, aufschneiden und die Kerne entfernen, anschlieĂend auch kleinschneiden.
Ingwer, 2 Schalotten und den restlichen Knoblauch schĂ€len und feinhacken. Alles zusammen in einen Mixer geben und zu einer Paste pĂŒrieren. Dabei eventuell etwas Wasser hinzugeben, damit der Mixer richtig pĂŒrieren kann.
- Den Fisch mit einem Sieblöffel aus der BrĂŒhe nehmen und auf einen Teller legen. Die BrĂŒhe durch ein Sieb seihen und in einer Schale auffangen. Den Fisch abkĂŒhlen lassen und das Fleisch von den GrĂ€ten lösen, dabei auch die Haut entfernen. Den Fisch in kleine StĂŒcke zerteilen.
- Die Pfanne sĂ€ubern und darin 2 Esslöffel Ăl erhitzen, die Ingwer-Schalotten-Knoblauch-Paste hinzugeben und bei mittlerer Hitze anbraten, bis das Wasser verdampft ist und sie duftet. Dabei aber nicht anbrennen lassen!
Kurkuma, Paprika und Garnelenpaste dazugeben und verrĂŒhren. Jetzt den feinzerteilten Fisch dazugeben, dabei vorsichtig umrĂŒhren, sodass er komplett von der WĂŒrzmischung bedeckt ist.
- Die Kichererbsen mit einer Gabel fein zerdrĂŒcken und in der BrĂŒhe auflösen. Mit einem Schneebesen gut verrĂŒhren, damit eventuelle Klumpen sich auflösen.
Die restlichen Schalotten schĂ€len und in Ringe schneiden. Zusammen mit dem gerösteten Reis und der BrĂŒhe in die Pfanne mit der Fischmischung geben. Mit Fischsauce, Salz und Pfeffer abschmecken und 20 Minuten auf kleinster Flamme simmern lassen. Dabei vorsichtig umrĂŒhren, um alles gleichmĂ€Ăig zu verteilen.
- Die Suppenschalen vorwÀrmen.
- Einen mittleren Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.
Die Nudeln in dem kochendem Wasser 2 Minuten kochen, vom Herd nehmen und weitere 5 Minuten im heiĂen Wasser ziehen lassen. Abgiessen, mit kaltem Wasser abbrausen und abtropfen lassen.
- Den Fenchel putzen und quer in Ringe schneiden, dabei den Strunk entfernen. Gegen Ende der Kochzeit zur Suppe geben, er sollte noch knackig bleiben.
Den Koriander waschen und hacken, die hartgekochten Eier vierteln. Das GrĂŒne der FrĂŒhlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Limette in Spalten schneiden.
- Die Nudeln auf die Suppenschalen verteilen, die Eier verteilen, die heiĂe Suppe darĂŒber giessen, mit Koriander, frittierten Schalotten und FrĂŒhlingszwiebeln bestreuen und die Mohinga servieren. Mit dem Saft der Limette abschmecken.Dazu serviert man knusprige Cracker aus Kichererbsen.
Myanmar steckt voller Aromen â von den GarkĂŒchen Yangons bis zu den GewĂŒrzen aus Mandalay. Danke, dass du diese Vielfalt mit uns entdeckt hast. áá»á±ážáá°ážáááșáá«áááș (Kyeizu tin ba de), Simi & Stefan
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