Scharfer Tofu Eintopf aus Korea
Sundubu Jjigae


Ein dampfend heißer, höllisch scharfer und sättigender Eintopf für kalte Wintertage. Entrecôte vom Rind wird zusammen mit gut abgelagertem Kimchi und roten Chiliflocken geschmort und mit Seidentofu - sundubu - serviert. Frühlingszwiebeln und Chilis geben die nötige Frische. Die Brühe aus Konbu und Anchovis gibt die nötige Tiefe. Zusätzlich gibt der Seidentofu noch seine Molke ab und verfeinert damit das Gericht. Ganz authentisch schmort man Sundubu Jjigae im traditionellen Tontopf ttukbaegi, den man auch zum Servieren verwendet.

Zubereitung

  1. Das Rindfleisch unter fließend lauwarmem Wasser abwaschen, trockentupfen und  in feine Streifen schneiden.

    Das Kimchi abtropfen lassen, dabei das Kimchiwasser aufheben und in feine Streifen schneiden.

    Die Knoblauchzehen und die Zwiebeln schälen und feinhacken.

    Das Sonnenblumenöl in einem Topf mit dickem Boden auf mittlerer Stufe erhitzen und alles zusammen 4 Minuten unter Rühren braten.

    Die Chiliflocken, 1 Teelöffel Zucker und 1 Teelöffel Salz hinzugeben, gut umrühren und mit der Fischbrühe auffüllen. Aufkochen, die Hitze herunterdrehen und 3-4 Minuten simmern lassen. Eventuell aufsteigenden Schaum abschöpfen.

    Das Sesamöl hinzugeben.

  2. Mit einem Esslöffel den Seidentofu in großen Nocken aus der Packung entnehmen und zur Suppe hinzugeben. Mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. Weitere 4-5 Minuten köcheln lassen.

    Die Frühlingszwiebeln waschen in in feine Ringe schneiden. Zum Servieren über die Suppe streuen.

    Zusätzlich kann man kurz vor dem Servieren pro Person 1 Ei aufschlagen und vorsichtig auf die Suppe setzen. 1-2 Minuten mitgaren lassen.

    Sundubu Jjigae serviert man dampfend heiß zusammen mit gedämpftem Reis.

Zusätzliche Links und Hinweise

Sundubu Seidentofu erhält man in Plastiktuben im Asia-Markt. Man kann natürlich auch japanischen Seidentofu verenden, der als Block angeboten wird.

Statt Fischbrühe kann man auch Hühnerbrühe verwenden. Lecker schmecken auch Meeresfrüchte wie Garnelen, kleine Tintenfische und Muscheln, die man anstatt dem Rindfleisch verwendet.

Vegetarier ersetzen die Brühe durch vegetarische Brühe und lassen das Fleisch  einfach weg.

 

 

Fragen oder Tipps für andere Leser?
Wie gefällt dir das Rezept?

Autor / Bilder

Stefan Leistner


Inhalte & Recherche
Facebook

Heike Leistner

Heike Leistner
Foodfotografie & Food-Styling
Mail

Zutaten

Menge für 4 Personen

Mehr entdecken