Koreanischer Kimchi Eintopf
Kimchi jjigae


Gut fermentiertes und abgelagertes Kimchi ergibt zusammen mit Schweinebauch eine herrlich würzige und wohlschmeckende Mischung. Kimchi ist bei den meisten koreanischen Gerichten eine Beilage, bei diesem Eintopf jedoch der "Hero", der Hauptdarsteller. Um den vollen Geschmack und die Tiefe zu erreichen, ist es wichtig abgelagertes Kimchi - mugeunji genannt -zu verwenden. Das Kimchi wird erst angebraten und später mit Brühe aufgegossen, damit hat es den vollen Geschmack, bleibt aber knackig. Ganz authentisch wird es dampfend heiß in einem ttukbaegi, dem koreanischen Tontopf am Tisch serviert. Die Milchsäurebakterien, die Kimchi so gesund machen überleben allerdings den Kochvorgang nicht.

Zubereitung

  1. Die Shiitakepilze in heißem Wasser einweichen.

    Den Schweinebauch unter fließend lauwarmem Wasser abwaschen, trockentupfen und in 0,5cm breite Scheiben schneiden.

    Das Kimchi in mundgerechte Stücke schneiden, die Abtropfflüssigkeit (Kimchiwasser) aufbewahren.

    Den Tofu abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.

    Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen, längs teilen  und in 3cm lange Stücke schneiden.

    Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und feinhacken.

  2. In einem Topf mit schwerem Boden das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen und den Schweinebauch von allen Seiten anbraten. Das Kimchi, die Zwiebel, den Ingwer, den Knoblauch, die Chiliflocken und 1 Teelöffel Zucker hinzugeben und 10 Minuten unter gelegentlichem Umrühren braten.

    Das Kimchiwasser und die Fischbrühe hinzugeben und auf niedriger Stufe 20 Minuten simmern lassen.

    Die Shiitakepilze abtropfen und in Streifen schneiden.

    Den Tofu, die Pilze und die Frühlingszwiebeln zugeben und weitere 5 Minuten simmern lassen. Mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. Es sollte süß-sauer, scharf und herzhaft schmecken.

    Dampfend heiß mit Reis zusammen servieren.

     

 

 

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Autor / Bilder

Stefan Leistner


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