Erfrischende Sojamilch-Suppe aus Korea
Kong-guksu


Sojamilch ist eine wohlschmeckende und gesunde Alternative zu Kuhmilch. In ganz Asien wird sie frisch zubereitet gern zum Frühstück getrunken, aber auch als Suppe gegessen. Hier das Rezept für eine kalt servierte Sojamilchsuppe mit Nudeln aus Korea. Dort isst man sie speziell in den heißen Sommermonaten als nahrhafte Erfrischung. Zur Herstellung benötigt man Sojabohnen, die man - nicht gentechnisch verändert - in Bioläden oder online kaufen kann. Darauf achten, dass die Bohnen bereits geschält sind, das erleichtert die Arbeit erheblich.

Zubereitung

  1. Zuerst die Sojamilch zubereiten. Die Sojabohnen mit kaltem Wasser gründlich waschen und abtropfen lassen. Mit 1,4 Liter kaltem Wasser bei Raumtemperatur über Nacht einweichen. Die Bohnen gehen dabei auf und vergrößern ihr Volumen.

    Am nächsten Tag in einem Topf die Bohnen mit dem Einweichwasser und den Mandeln zusammen langsam zum Kochen bringen. Die Hitze zurückdrehen und 15 Minuten köcheln lassen, dabei aufsteigenden Schaum abschäumen.

    Den Topfinhalt abkühlen lassen, in einen Blitzmixer geben und alles zu einem feinen Püree verarbeiten. Das Salz hinzugeben und abschmecken. In eine Schüssel umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

  2. Einen Topf mit 3 Litern Wasser zum Kochen bringen und die Nudeln darin 2½-3 Minuten  al dente kochen, abgießen und mit kaltem Wasser gründlich abbrausen.

    Die Gurke waschen und in feine Streifen schneiden.

    Die Tomaten waschen und achteln.

    Die Nudeln auf Suppenschalen verteilen, mit der kalten Sojamilch auffüllen, Gurke und Tomaten darauf legen und mit Sesam bestreut servieren.

    Wer es besonders erfrischend möchte, gibt noch ein paar Eiswürfel hinzu.

     

Zusätzliche Links und Hinweise

Natürlich kann man für dieses Rezept auch fertige, ungesüßte Sojamilch im Handel kaufen. Um die gleiche sämige Konsistenz wie bei der selbstgerechten zu erreichen, verdoppelt man die Menge Mandeln und püriert sie in der leicht erwärmten Sojamilch.

 

 

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Autor / Bilder

Stefan Leistner


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