Burmesische Nudelsuppe mit Shan-Tofu
SHAN KHAUK SWE TO HPU NWAY


Diese Nudelsuppe ist eine Spezialität, die es überall in Myanmar gibt. Ursprünglich stammen sie aus oder östlichen Provinz Shan State, aus der auch der Shan-Tofu stammt. Dieser Tofu wird aus Kichererbsenmehl hergestellt und ähnelt mehr einer italienischen Polenta als einem Tofu. Man kann ihn frittiert essen, aber auch wie in unserem Rezept frisch gerührt als Sauce über die Nudeln. Wie so häufig in der burmesischen Küche ist die Abgrenzung zwischen Nudelsalaten und Nudelsuppen fließend, das heißt je nach Flüssigkeitszugabe kann man dieses Gericht mehr als Suppe oder mehr als Salat zubereiten.

Zubereitung

  1. Das Kichererbsenmehl in einen Suppentopf geben. 0,4 l oder 2 Tassen Wasser nach und nach zugeben, dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit sich die Klümpchen weitgehend auflösen. Am einfachsten mit dem elektrischen Schneebesen so lange rühren bis sich alles gelöst hat.  Mindestens 2 Stunden oder über Nacht stehen lassen, anschließend nochmals durchrühren.

    Die Hühnerbrühe erhitzen.

    Den Topf mit dem Kichererbsenwasser auf den Herd stellen und langsam erhitzen, dabei ständig rühren. Sobald es anfängt zu stocken, die Hühnerbrühe und 1 Teelöffel Salz nach und nach hinzugeben. Dabei ständig weiterrühren. Es sollte eine sämige Suppe entstehen. Mit Salz abschmecken und noch 30 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

    Sollten sich noch kleine Mehlklümpchen in der Suppe befinden, kann man sie auch durch ein Sieb gießen.

     

  2. Die Nudeln in lauwarmem Wasser einweichen.

    Die Schalotten, den Ingwer und den Knoblauch schälen und sehr fein hacken.

    Die Tomaten waschen und grob hacken, dabei den Stielansatz entfernen.

    Das Schweinefleisch waschen, trockentupfen und in 1cm große Würfel schneiden.

    In einem Wok oder einer Pfanne das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen und das Kurkuma hineingeben. Sofort mit einem Holzspatel umrühren und sobald es schäumt, die Schalotten, den Ingwer und den Knoblauch hinzugeben . 4 Minuten unter ständigem Rühren glasig dünsten.

    Das Schweinefleisch hinzugeben und von allen Seiten anbraten.

    Die Tomaten, das Paprikapulver, das Chilipulver und einen ½ Teelöffel Salz hinzugeben und alles gründlich verrühren.

    10 Minuten unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze braten lassen bis das Fleisch komplett gegart ist. Das Curry abschmecken und warmhalten.

     

  3. Die Mungbohnensprossen putzen und waschen.

    Den Pak Choi zerteilen, waschen und trockenschütteln.

    Beides einige Sekunden in kochendem Wasser blanchieren.

    Die Frühlingszwiebeln putzen und quer in Ringe schneiden.

    Die Limette achteln.

    Den Sesam in einer Eisenpfanne trocken rösten, bis er eine goldbraune Farbe angenommen hat.

    Die Erdnüsse grob hacken.

    4 Suppenschalen warmstellen.

  4. Zum Servieren die Nudeln aus dem Einweichwasser nehmen und 30 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren.

    Auf die vorgewärmten Suppenschalen verteilen, jeweils einen Schöpflöffel Suppe darüber geben und das Curry darauf verteilen.

    Jetzt den Pak Choi und die Mungbohnensprossen darauf geben und mit Sesam, Erdnüssen, und dem frittierten Knoblauch bestreuen. Einen Spritzer Sojasauce darüber geben. Mit den Frühlingszwiebeln und den Chiliflocken garnieren und mit den Limettenachteln servieren.

 

 

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Autor / Bilder

Stefan Leistner


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