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Saté Spieße aus Thailand - Muu Satay

สะเต๊ะไก

Sate sind gegrillte Fleischspieße mit Huhn-, Lamm-, Schweine- oder Rindfleisch. Überall in Thailand findet man die winzigen Stände mit einem kleinen Grill, der große aromatische Rauchschwaden ausstößt. Fein säuberlich nebeneinander aufgereiht grillen kleine kurkumagelbe Fleischspieße über glühender Holzkohle. Mit einem Pinsel aus Zitronengras, bestreicht der Sate-Verkäufer die Spieße regelmäßig mit Kokosmilch. So bleiben sie saftig und werden noch aromatischer. Serviert werden Sate-Spieße mit einer sämigen, süß-scharfen Erdnusssauce, einem erfrischenden Gurken-Relish und speziell in Bangkok mit gerösteten Weißbrotwürfeln.

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Rezept für

Saté Spieße aus Thailand - Muu Satay

  • 4 Personen
  • 50 Minuten + 2 Stunden - 1 Nacht marinieren
  • 500g Schweinekamm
  • 1.5 TL Kurkumapulver
  • 1 TL Koriandersamen, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 EL Kokosblütenzucker von Kleinbauern aus Kambodscha
  • 400ml BIO Kokosmilch garantiert ohne Zusätze
  • 0.5 Orange
  • Holzspieße zum Grillen
  • 1 Salatgurke (ca. 8cm)
  • 2 Schalotten
  • 1 rote Chilischoten
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL weißer Reisessig
  • 2 Stück Koriander
  • 4 Portion Satay-Erdnusssauce

Infos zum Rezept

Das Schweinefleisch sollte möglichst durchwachsen sein (Bauch oder Kamm). Natürlich kann man auch magere Teile verwenden, es wird dann aber nicht so saftig. Alternativen sind Rindfleisch, Hähnchen - hier am besten von der Keule - oder auch Lamm. Für eine vegetarische Variante nimmt man Tofu, den man vorher frittiert, mariniert und kurz grillt. Für Parties können Satay-Spieße auch gut im voraus gegrillt werden und vor dem Servieren noch einmal kurz auf dem Grill oder auch in der Mikrowelle erhitzt werden.

  1. Das Fleisch gut abwaschen, trockentupfen. In Streifen von ca. 8cm Länge, 2cm Breite und 0,5cm Stärke schneiden.

    In einer Schüssel das Kurkumapulver, den Koriandersamen und den Kreuzkümmel zusammen mit dem Palmzucker und ⅔ der Kokosmilch vermischen. Eventuell etwas erhitzen, damit sich der Palmzucker löst. Den Saft der ½ Orange hineinpressen und die Fleischscheiben darin mindestens 2 Stunden oder über Nacht marinieren.

    Die restliche Kokosmilch für das Grillen aufheben.

    Die Holzspieße in warmes Wasser einlegen, damit sie beim späteren Grillen nicht verbrennen.

  2. Für das Gurkenrelish schält man die Gurke, schneidet sie in feine Scheiben und gibt sie in eine Schüssel.

    Die Schalotten schälen und in Längsrichtung (!) in feine Scheiben schneiden.

    Die Chilischote waschen und schräg in Ringe schneiden.

    Beides ebenfalls in die Schüssel geben.

    In einem Topf 2 Esslöffel Zucker und 1 Messerspitze Salz mit 2 Esslöffeln Reisessig und 4 Esslöffeln Wasser erhitzen, bis sich alles gelöst hat.

    Neben die Schüssel mit den Gurken stellen und erst kurz vor dem Servieren damit übergiessen und kurz vermischen.

  3. Einen Holzkohlengrill vorheizen und die Kohle so lange brennen lassen, bis sich ein grauer Aschefilm auf der Oberfläche bildet.

    In der Zwischenzeit die Holzspieße aus dem Wasser und das Fleisch aus der Marinade nehmen. Jeweils 2-3 Fleischscheiben auf einen Holzspieß ziehen. Am unteren Ende noch genug freilassen, damit man den Spieß anfassen kann.

    Die Spieße auf den Grill legen und mit einem Pinsel mit der restlichen Kokosmilch bestreichen. Immer wieder wenden und dabei mit der Kokosmilch bestreichen. Nach 5-8 Minuten sollte das Fleisch fertig gegrillt sein. Es darf nicht bzw. nur an wenigen Stellen bräunen!

  4. Das Gurkenrelish fertigstellen, dabei die Korianderblätter darüberstreuen. Die Erdnusssauce bereitstellen und alles zusammen mit den Satay-Spießen servieren.

    Als Beilage kann man getoastete Weißbrotstreifen oder gedämpften Jasmin-Reis reichen.

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