Versandkostenfrei ab 49.00€ innerhalb Deutschlands

Muku - Ramen in Frankfurt

Muku – Ramen in Frankfurt

Japanische Ramen sind im Trend und vor allem superlecker. Wir waren im Muku, bei einem der besten Ramen Köchen Japans

Der Eingang zum Muku im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen ist alles andere als spektakulär. Aber hinter der einfachen Glastür verbirgt sich eines der besten Ramen-Restaurants weltweit.
Das sympathische Ehepaar Ayuka und Shinichi Yamamoto führt das Restaurant bereits seit 2010, wenn auch Sumire einige Zeit auf ihren Gatten verzichten musste. Doch mehr dazu später.

Eigentlich wollten wir für unser neues Kochbuch nach Japan

Für unser neues Kochbuch, in dem es unter anderem ein Kapitel über die japanische Kultur des Hashigo – Tapas und Ramen – geben wird, wollten wir eigentlich nach Japan, aber Covid hatte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also gingen wir auf die Suche nach dem besten Restaurant für diese Art japanischer Küche und wurden schnell in Frankfurt fündig.

Beim Eintreten fiel uns sofort die minimalistische aber warme Atmosphäre des Muku auf. Grauer Beton und warme Holztöne dominieren die schlichte und hochwertige Einrichtung.
Empfangen wurden wir sehr herzlich vom Ehepaar Yamamoto und seiner Crew an einem normalerweise für sie arbeitsfreien Montag.

Und gleich ging es auch zur Sache: Shinichi hatte 6 Vorspeisen – japanische Tapas – für uns auf dem Plan.
Die Rezepte und Zutaten lagen bereit und in der kleinen aber sehr effizienten Küche lief bereits alles auf Hochtouren.

Schnell war uns klar, dass wir hier für unser Hashigo Thema bestens aufgehoben waren.

Hashigo nennt man in Japan das gemeinsame abendliche Ausgehen in einer Gruppe. Im ersten Restaurant werden Tapas bestellt und Bier getrunken, dann geht es weiter in eine Sake Bar manchmal mit Karaoke und zum Abschluss isst man spät nachts eine kräftigende, wärmende Ramensuppe.
Im Muku kann man – bis auf Karaoke – dies alles haben, ohne das Lokal zu wechseln.

Ramen gilt im Vergleich zu Sushi nicht unbedingt als raffinierte oder anspruchsvolle Gastronomie. Und trotzdem ist es mehr als nur eine Schale Nudeln in einer kräftigen Brühe. Es handelt sich vielmehr um eine Kunst. Die einzigartige Kombination und die sorgfältige Auswahl einer dicken oder dünnen, geraden oder welligen Nudel mit verschiedenen Suppen auf der Basis von Miso, Shio (“Salz”), Sojasauce oder Tonkotsu (“Schweineknochenbrühe”) kann Ramen auf eine höhere, künstlerische Ebene heben. Und für diese Kunst gibt es in Japan sogar ein Museum, das dem Ramen gewidmet ist!

Das Shin Yokohama Ramen Museum wird täglich von bis zu 8.000 Menschen besucht.

Unter anderem gibt es dort 8 Ramen Läden, die von den weltweit besten Ramenköchen betrieben werden. Einer davon ist Shinichi Yamamoto und damit sind wir wieder im Muku in Frankfurt.
Als Shinichi der Ruf des Ramen Museums ereilte dort ein Ramen Restaurant zu eröffnen, konnte er nicht widerstehen. Obendrein ist Yokohama seine Heimatstadt. So musste Ayuka einige Jahre das Muku allein führen, während er dort exakt die gleiche Küche wie im Muku anbietet. Mittlerweile hat er einen Partner, der das Restaurant in Yokohama führt und ist zur Freude seiner Frau wieder nach Frankfurt zurückgekehrt.

Übrigens spontan mal auf eine Ramen-Suppe im Muku vorbeizuschauen – das kann schiefgehen. Denn das Muku ist meist lange im voraus ausgebucht.

Schließlich soll es zu den besten Ramen-Restaurants weltweit zählen.

Warum das so ist erklärt sich ganz einfach. Es ist die unglaubliche Qualität und Frische der Zutaten, die perfekte Zubereitung und natürlich der herzliche Service, der das Muku von vielen anderen Ramen Restaurants unterscheidet. Für Shinichi und Ayuka ist Kochen mehr als nur ein Beruf, für sie ist es eine Mission.