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All about Ramen

All about Ramen

Was Du schon immer über Ramen wissen wolltest!

Ramen ist in aller Munde, überall schießen Ramen-Restaurants aus dem Boden. Shoyu-Ramen, Shio-Ramen, Tonkotsu-Ramen sind alles Varianten dieser deftigen, wärmenden Suppe. Wir erklären dir, wie du deine Lieblings-Ramen ganz einfach zusammenstellen kannst. Aber zuerst: Was unterscheidet eine Ramen-Suppe von anderen Nudelsuppen?

Ursprünglich kommen Ramen Nudeln aus China

Als Ramen bezeichnet man japanische – eigentlich chinesische – Weizennudeln, die mithilfe von kansui, einer Alkalilösung, hergestellt werden. Chemisch betrachtet ist Kansui eine Mischung aus Kalium- und Natriumcarbonat, was in der verwendeten Menge absolut unschädlich ist. Die Ramen-Nudeln erhalten dadurch aber eine etwas festere und elastischere Konsistenz, außerdem eine leichte Gelbfärbung. Das macht den typischen Geschmack und auch Biss einer Ramen-Suppe aus.

Alles was du für deine Ramen-Rezepte brauchst:

Es gibt verschiedene Grundbrühen, Würzsaucen und Toppings, die du miteinander kombinieren kannst.

Viele Zutaten lassen sich vorbereiten und zum Teil auch einfrieren, sodass du die Ramen-Suppe einfach wie einen Baukasten zusammensetzen und deine Familie und Freunde mit einen schnellen und leckeren Gericht überraschen kannst.

Ramen Grundbrühen

Die Brühe ist die Basis jeder Ramen-Suppe

Das Spektrum reicht von einer einfachen Shiitake-Dashi über Hühnerbrühe bis zur komplexen Tonkotsu aus Schweineknochen. Wichtig ist, die Brühen nicht mit Salz zu würzen. Dieses kommt erst später durch die verschiedenen Würzsaucen (tare) in die Suppe.
Nach der Zubereitung wird das erkaltete Fett von der Brühe abgenommen und separat aufbewahrt. Dadurch kannst du beim Zusammenstellen deiner Ramen-Suppe ganz nach Belieben entscheiden, wie viel du von dem aromatischen Fett wieder zugeben möchtest. Das Fett am besten immer in kleinen luftdicht verschließbaren Gläsern im Kühlschrank aufbewahren.

Tare – Würzsaucen für Ramen

Den Charakter der Ramen-Brühe bestimmt die Würzsauce (tare)

Du kannst die Grundbrühen für verschiedene Arten von Ramen verwenden, erst das Tare legt fest, um welche Art von Ramen es sich handelt.

Japanische Ramen-Köche haben alle ihre eigenen Rezepte für ihr jeweiliges Tare, das sie streng geheim halten.

Die Legende sagt, dass im berühmten Restaurant „Ichiran Ramen“ in Tokio nur vier Köche das Geheimnis des dort verwendeten Tare kennen und deshalb auch nie gleichzeitig in ein Flugzeug steigen dürfen.
Im Folgenden findest du eine Rezeptauswahl der meistverwendeten Tare für Ramen.

Aromatische Öle für Ramen

Öle und Fette sind Geschmacksträger, und ein paar Tropfen goldgelbes Hühnerfett oder schneeweißes Schweinefett können deiner Ramen-Brühe gleich ein viel kräftigeres und tieferes Aroma verleihen. Im Folgenden findest du drei Rezepte für aromatisierte Öle, die der Ramen-Suppe noch zusätzliche Geschmacksnoten verleihen.

Gemüse und mehr

Beliebte Gemüse als Toppings für Ramen

 

– Frühlingszwiebeln: Quer in Röllchen oder längs in 4–6 cm lange, hauchdünne Streifen geschnitten.

– Mais: Am besten Maiskörner aus der Dose verwenden, vorher gründlich abspülen und abtropfen lassen.

– Pak Choi: Kurz blanchiert und in Eiswasser abgeschreckt.

– Pilze: Kurz blanchiert oder gebraten.

– Tomaten: Eigentlich nicht ursprünglich in der japanischen Küche beheimatet, aber der amerikanische Koch Ivan Orkin, der es mit seinem Ramen-Restaurant nach Tokio geschafft hatte, machte gegrillte Tomaten mit ihrem wunderbaren Umami-Geschmack in der Ramen-Küche salonfähig. Dazu den Backofen auf 250 °C aufheizen. kleine Tomaten halbieren, größere in Scheiben schneiden, beidseitig salzen und pfeffern, mit Öl bestreichen, auf ein Backblech legen und ca. 30 Minuten backen, bis die Tomaten weich sind und an den Rändern zu karamellisieren beginnen.

– Spinat: Kurz blanchiert und in Eiswasser abgeschreckt.

– Süßkartoffeln: In dünne Scheiben geschnitten und mit wenig Öl in der Pfanne geröstet.

Weitere beliebte Toppings für Ramen sind:

– Noriblätter: Meeresalgen, die getrocknet und geröstet werden. Die papierdünnen Blätter am besten mit der Hand in kleine Stücke reißen.

– Seidentofu: Enthält deutlich mehr Wasser als fester Tofu und hat eine weiche, cremige Konsistenz. Du musst ihn sehr vorsichtig aus der Packung nehmen und schneiden, denn er zerfällt sehr leicht.

– Tofu: Gern in Würfel geschnitten, mariniert und gebraten.

Unsere Ramen Klassiker

Und jetzt kommen die Rezepte für die besten Ramen Suppen